Tag-Archiv: Neuropsychologie

Lesezeit ca. 6 Minuten Ein Mediziner beschäftigt sich mit den körperlichen Beschwerden seiner Patienten. Ein Psychologe oder Psychotherapeut kümmert sich um die psychischen Probleme. Bereits an dieser landläufigen Aufteilung der Fachgebiete wird eine klare Trennung von Körper und Psyche deutlich. Allerdings ist diese Einteilung gar nicht mal so sinnvoll – vor allem nicht in der Persönlichkeitsentwicklung. Warum Du in Deiner mentalen Arbeit unbedingt auch Deinen Körper mit einbeziehen solltest, erfährst du in diesem Artikel. Bereits im 17. Jahrhundert, seitdem René Descartes – zu seiner Zeit Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler – die Trennung von Körper und Geist postulierte, haben Ärzte und Wissenschaftler körperliche und psychische Erkrankungen strikt voneinander getrennt behandelt. Erst seit wenigen Jahren konnte über mittlerweile diverse Studien gezeigt werden, dass Körper und Psyche sehr wohl eng miteinander verbunden sind. So weiß man heute, dass die Psyche einen beachtlichen Einfluss…

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Lesezeit: ca. 7 min In der traditionellen, biomedizinischen Wissenschaft wurden der menschliche Körper sowie sein komplexes Immunsystem lange Zeit für ein autonom arbeitendes System gehalten. Dank aktueller Forschungen konnte mittlerweile allerdings gezeigt werden: Das menschliche Immunsystem funktioniert alles andere als autonom und isoliert vom Rest der Körperprozesse. Vielmehr muss es als ein Puzzleteil des Organismus angesehen werden, das in enger Verknüpfung zu Gehirn und Psyche steht. Und alle Puzzleteile verfolgen ein gemeinsames Ziel: Den Schutz des menschlichen Organismus, der evolutionär potentiell stets mit neuen Gefahren und Stressquellen konfrontiert ist (Singer & Schubert, 2014). In anderen Worten ausgedrückt: Kein Körper ohne Seele – und keine emotionale Regung ohne eine körperliche Reaktion. Wie diese wechselseitigen Zusammenhänge von Emotionen und Körper aussehen und wie Dir dieses Wissen nutzen kann, jeden Tag mehr zu dem Menschen zu werden, der Du sein möchtest und das…

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Lesezeit: ca. 5 Min Ein Gläschen Wein oder eine frische Tasse Kaffee zum Lernen gefällig? Warum das, abgesehen vom Genussfaktor, durchaus eine gute Idee ist, wenn Du Deinem Gehirn etwas auf die Sprünge helfen möchtest, erfährst Du in diesem Blogartikel. „Soziale Drogen“, wie Alkohol, Nikotin und Koffein genannt werden (ja, der gute alte Kaffee oder der leckere Espresso zählen auch dazu) sind in unserer Gesellschaft und in unserem Alltag seit Langem angekommen. Zum Teil sind sie gar nicht mehr weg zu denken. Ihre Wirkung (und Nebenwirkungen) auf unseren Körper und die Psyche wird wohl jedem weitestgehend bekannt sein. – Das soll in diesem Artikel auch gar nicht weiter thematisiert werden. Stattdessen möchte ich Dir heute ein bisschen neuropsychologisches Wissen für den Alltagsgebrauch mitgeben. Lebenslanges Lernen, immerwährende Kompetenz- und Wissenserweiterung sind für die meisten von uns fester Bestandteil des Privat- und…

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Lesezeit: ca. 6 min “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.” Dieses Sprichwort hast bestimmt auch Du schon einmal gehört oder selbst gesagt. Im Erwachsenenalter etwas Neues zu lernen hat vielfach den Ruf, schwierig oder sehr viel anstrengender zu sein, als es als Kind oder im jugendlichen Alter der Fall gewesen ist. Italienisch lernen mit 40? Noch mal zur Schule gehen oder ein Fernstudium beginnen mit 32 Jahren? Ein neues Hobby lernen im Rentenalter? Für viele geht an dieser Stelle bildlich gesprochen sofort eine geistige Mauer zu. „Im Alter geht das doch nicht mehr so einfach!“ oder eben: „Was Hänschen nicht gelernt, lernt Hans nimmermehr…“. Doch sind wir wirklich irgendwann zu alt zum Lernen? Haben wir die Chance auf etwas Neues verspielt, wenn wir es nicht schon in der Kindheit oder Jugend gelernt haben? In diesem Artikel möchte ich Dir…

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Lesezeit: ca. 8 min Meditation macht dich glücklicher und zufriedener! Meditation heilt dich von körperlichen und psychischen Krankheiten. Meditation hilft Dir, Dich selbst zu finden, und Deine Ziele – wie auch immer diese aussehen – zu verwirklichen. Tippt man das Wort „Meditation“ einmal bei Google in die Suchzeile ein, trifft man rasch auf unzählige solcher „Schlagzeilen“. Doch was ist wirklich dran an diesen zahlreichen erstaunlichen Wirkungen? Inwiefern gibt es wissenschaftlich belegte Effekte von Meditation auf körperliches und geistiges Wohlbefinden? Was ist überhaupt Meditation und welchen kulturellen Ursprung hat sie? Diesen und noch einigen weiteren Fragen möchte ich im Rahmen dieses Blogartikels nachgehen und sie bestmöglich für Dich beantworten. Viel Spaß beim Lesen! Beginnen wir zunächst mit der grundlegensten Frage: Was ist Meditation? Das Wort „Meditation“ stammt ursprünglich aus dem Lateinischen. Einige Übersetzungen leiten das Wort von „meditari“, übersetzt „über etwas…

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Lesezeit: ca. 5 min Gute Laune ist ansteckend. Schlechte Laune aber auch. Ein bekanntes Sprichwort. Doch steckt hinter diesem Satz doch mehr als nur eine Floskel? Die Neuropsychologie hat auf diese Frage eine interessante Antwort gefunden: Spiegelneurone. In den neunziger Jahren beschäftigte sich eine Forschungsgruppe um Giacomo Rizzalatti mit der Frage, wie das Gehirn es schafft Handlungen zu planen und zielgerichtet zu steuern. Im Rahmen ihrer Experimente untersuchten sie mittels Elektroden die Gehirnaktivitäten von Makaken-Affen, während diese nach Futter griffen. Während dieser Versuche konnte die Forschungsgruppe genau erkennen, welche Gehirnareale bei welcher Bewegung gebraucht bzw. aktiviert werden. Bei einem dieser Experimente kam es durch Zufall dazu, dass ein Affe, der noch an die Elektroden angeschlossen war, einem anderen Artgenossen bei diesem Experiment zusah. Hierbei machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Beobachtung: Bei beiden Affen, sowohl bei dem Tier, welches die Aktivität…

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