Tag-Archiv: Emotionen

Lesezeit ca. 4 min Embodiment heißt übersetzt „Verkörperung“. Und dieser Name ist Programm: Die Forschung und Techniken rund um das Embodiment beschäftigen sich mit der Tatsache, dass die psychische Prozesse stets in den Körper eingebettet sind. Emotionen und Gefühle stehen in einer untrennbaren Verknüpfung mit dem Körper (Tschacher et al., 2012). Ist dir diese Verbindung bewusst, kann sie dir ein wertvolles Mittel im (emotionalen) Selbstmanagement sein. Mehr dazu in diesem Blogartikel. Heutzutage ist bereits weitläufig bekannt, dass die Art wie wir fühlen, unsere Umwelt wahrnehmen und diese beurteilen, abhängig von unserem körperlichen Wohlbefinden ist. Geht es uns schlecht, ist irgendwie auch die ganze Welt schlechter als sonst. Die emotionale Stimmung gührt dazu, dass wir unsere Umwelt in einem anderen Blick – quasi mit einer anderen „Brille“ als sonst – wahrnehmen. Gleichermaßen hat unsere Wahrnehmung und Deutung der Welt natürlich eine…

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Lesezeit: ca. 5 Min Ein Gläschen Wein oder eine frische Tasse Kaffee zum Lernen gefällig? Warum das, abgesehen vom Genussfaktor, durchaus eine gute Idee ist, wenn Du Deinem Gehirn etwas auf die Sprünge helfen möchtest, erfährst Du in diesem Blogartikel. „Soziale Drogen“, wie Alkohol, Nikotin und Koffein genannt werden (ja, der gute alte Kaffee oder der leckere Espresso zählen auch dazu) sind in unserer Gesellschaft und in unserem Alltag seit Langem angekommen. Zum Teil sind sie gar nicht mehr weg zu denken. Ihre Wirkung (und Nebenwirkungen) auf unseren Körper und die Psyche wird wohl jedem weitestgehend bekannt sein. – Das soll in diesem Artikel auch gar nicht weiter thematisiert werden. Stattdessen möchte ich Dir heute ein bisschen neuropsychologisches Wissen für den Alltagsgebrauch mitgeben. Lebenslanges Lernen, immerwährende Kompetenz- und Wissenserweiterung sind für die meisten von uns fester Bestandteil des Privat- und…

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Lesezeit: ca. 5 min Gute Laune ist ansteckend. Schlechte Laune aber auch. Ein bekanntes Sprichwort. Doch steckt hinter diesem Satz doch mehr als nur eine Floskel? Die Neuropsychologie hat auf diese Frage eine interessante Antwort gefunden: Spiegelneurone. In den neunziger Jahren beschäftigte sich eine Forschungsgruppe um Giacomo Rizzalatti mit der Frage, wie das Gehirn es schafft Handlungen zu planen und zielgerichtet zu steuern. Im Rahmen ihrer Experimente untersuchten sie mittels Elektroden die Gehirnaktivitäten von Makaken-Affen, während diese nach Futter griffen. Während dieser Versuche konnte die Forschungsgruppe genau erkennen, welche Gehirnareale bei welcher Bewegung gebraucht bzw. aktiviert werden. Bei einem dieser Experimente kam es durch Zufall dazu, dass ein Affe, der noch an die Elektroden angeschlossen war, einem anderen Artgenossen bei diesem Experiment zusah. Hierbei machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Beobachtung: Bei beiden Affen, sowohl bei dem Tier, welches die Aktivität…

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