Darum ist Dein Wille das A und O.

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Letztlich steht und fällt jedes Vorhaben, jedes Ziel und jeder Erfolg mit dem Willen und der Frage danach, WIE Du dort hinkommst. Mit den richtigen Fragen kommst Du Deinem Ziel schon vor dem ersten Schritt ganz gewaltig näher. Welche Fragen das sind, erfährst Du in diesem Post.

In dieser Reihe zum GROW-Modell nach John Whitmore sind wir nun beim letzten Schritt angekommen: Dem W, das für den Willen steht – oder auch für What next? (Was als nächstes?), Way forward (Weg voran) und/oder die W-Fragen (Wer, Wie, Was, Wann?) steht. (vgl. Whitmore, 2014; Libri, 2004).

In diesem letzten essenziellen Schritt geht es um die konkrete Planung und Umsetzung Deines Vorhabens. Hierbei kann es hilfreich sein, die berühmten W-Fragen für dein Ziel durchzugehen:


Was möchtest Du tun?
Wann möchtest Du es machen beziehungsweise damit beginnen?
Wie möchtest Du Deine Planung umsetzen?
Und wen oder was brauchst Du noch für die Umsetzung?


Die Beantwortung dieser Fragen sollte auf den Erkenntnissen beruhen, die du in den voran gegangenen Schritten, also der Definition Deines Ziels, der Analyse Deiner Ausgangssituation und Deiner Handlungsoptionen, gewonnen hast. Am Ende solltest Du einen konkreten Plan haben, anhand dessen Du Dein Ziel umsetzen kannst.

Um Deine Schritte konkret zu planen – ich empfehle Dir, das schriftlich zu tun – , können Dir die folgenden Fragen behilflich sein:

Was wirst du tun und wann wirst du damit anfangen?

Was genau Dein erster Schritt sein soll, solltest Du Dir ganz konkret klar machen. Mach es so konkret wie möglich! Schreibe beispielsweise nicht „ich möchte mir mehr Zeit für mich selbst und Selbstfürsorge nehmen“, sondern ganz konkret „ich nehme mir heute Abend um 20 Uhr eine Stunde Zeit für mich, um ein duftendes Schaumbad zu nehmen“.

Woran wirst du erkennen, dass du erfolgreich bzw. dein Plan effektiv ist?

Bei dem Beispiel mit dem Bad ist es leicht – Du wirst entweder abends um 20 Uhr in der Badewanne liegen – oder eben nicht. In letzterem Fall ist Dein Plan nicht aufgegangen. Vielleicht fehlt noch etwas? Was muss an Deinem Plan oder an dem konkreten Ziel anders sein, damit Du damit starten kannst?

Gibt es Personen, die du miteinbeziehen musst oder willst?

Wenn Dein Vorhaben tatsächlich auch von anderen Personen abhängig ist, oder Du Unterstützung von ihnen benötigst – dann frage rechtzeitig. Soll beispielsweise Dein Partner die Kinder ins Bett bringen, während Du Dir eine Stunde Zeit für Dich selbst nimmst, solltest Du ihn rechtzeitig informieren. Bitte rechne auch damit, dass eine Person einmal „nein“ sagt und akzeptiere das. Denn wenn das der Fall ist, muss Dein Gegenüber auch eigenverantwortlich Rücksicht auf sich und seine Bedürfnisse nehmen. Du darfst „nein“ sagen – die anderen ebenfalls.

Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass damit Dein Plan gescheitert ist. Du darfst ihn dann nur noch einmal anpassen und optimieren. 🙂

Was sind realistische Hindernisse, die auf Dich zukommen können und wie kannst Du Dich darauf vorbereiten?

Mit all dem, was Du weißt und kannst sowie bereits geplant hast, darfst Du Dir erlauben, eine positive Erwartungshaltung zu haben. Eine optimistische innere Haltung wird es Dir überhaupt erst ermöglichen, positive Ergebnisse zu empfangen und wahrzunehmen. Es ist allerdings ein Unterschied dazu, ob Dir selbst einredest, es ist immer alles gut und es wird immer alles „perfekt“, also nach Deinem Plan laufen. Es gibt immer wieder sich verändernde Umstände, auf die Du keinen Einfluss hast – es wäre fatal, diese auszuschließen, weil es dann mit großer Wahrscheinlichkeit zu Enttäuschung und Frust kommt.

Sei offen für realistische Hindernisse, überlege Dir, was Du gegebenenfalls tun kannst und freue Dich vielleicht sogar darüber, wenn sie auftreten. Und wenn sie eben nicht eintreten, dann darfst Du Dich genauso freuen! 🙂

Wie fühlst du dich bei dem Gedanken an die Ausführung deiner Handlungen?

Fühle einmal in Dich hinein, wenn Du an Deinen konkreten ersten Schritt – die erste Handlung denkst. Negative Gefühle an dieser Stelle könnten ein Hinweis darauf sein, dass Dein Plan noch nicht ausgereift ist. Gehst Du mit einer negativen Grundstimmung an die Umsetzung deines Ziels, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du innere Widerstände aufbaust und Dein Handeln Dir dadurch unnötig viel schwerer fällt. Demhingegen kann eine positive Gefühls- und Erwartungshaltung oder gar Vorfreude auf das, was Dir Dein Ziel verspricht, einen richtigen Schub an Motivation verleihen, um JETZT mit der Umsetzung zu starten!

Bei all dieser Vorarbeit und der Planung solltest du stets die Machbarkeit Deiner Handlungsoptionen beachten. Setze dir realistische Meilensteine, die Dich als Zwischenschritte nicht überfordern. Wir Menschen sind von Natur aus „Gewohnheitstiere“ und vermeiden gerne Tätigkeiten, die mit viel Aufwand und einem hohen Energieverbrauch einhergehen. Das hat in der Tat nichts mit „faul sein“ zu tun, sondern ist ein sehr intelligenter Mechanismus, der aus der Evolution übrig geblieben ist. Also mache es dir so einfach wie möglich und plane kleine, einfache Schritte, die dir leicht von der Hand gehen. Manchmal kann es beispielsweise schon helfen die Handlung, die du etablieren möchtest, an bereits bestehende Gewohnheiten zu koppeln.

Ein einfaches Beispiel:
Du möchtest mehr Bewegung in Deinen Alltag integrieren, um einen Ausgleich zu einer sitzenden Arbeitstätigkeit zu schaffen? Dann könntest Du konkret planen jeden Tag auf den Heimweg von der Arbeit einen kleinen Umweg zu laufen. Nach Hause laufen tust du so oder so, daher wird es dir viel leichter fallen dieses Ziel täglich umzusetzen, als wenn Du zuvor erstmal gemütlich auf deinem Sofa zu Hause angekommen bist.

In diesem Sinn wünsche ich Dir ganz viel ERFOLG und vor allem FREUDE (!) bei Deinem Vorhaben. Solltest du noch Fragen haben oder Denkanstöße brauchen, kontaktiere mich für ein kostenloses und unverbindliches erstes Strategiegespräch.
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Quellen

Libri, V. (2004). Beyond GROW: In search of acronyms and coaching models. The International Journal of Mentoring and Coaching, 2(1), 1-8.

Whitmore, J. (2014). Coaching for performance: Potenziale erkennen und Ziele erreichen. Junfermann Verlag GmbH.

Fotos von unsplash

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