Aus zwei mach drei – schaffe Dir mehr Optionen.

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„Wenn du zwei Alternativen hast, wähle die Dritte.“ Dieses japanische Sprichwort spiegelt wider, dass unsere Welt voller Möglichkeiten steckt. Es bestehen unendlich viele alternative Wege, über die wir potentiell unsere Ziele verwirklichen können. Nur sehen wir meistens noch nicht einmal annähernd, WIEVIELE Möglichkeiten wir in Situationen der Entscheidung tatsächlich haben. Wie du es schaffen kannst dein Blickfeld für mehr Optionen zu öffnen, möchte ich in diesem Blogartikel mit Dir teilen.

Auf unserer Coaching-Reise zur Umsetzung Deiner Ziele nach dem GROW-Modell nach John Whitmore (Whitmore, 2014), haben wir bereits Kriterien zur Definition Deines Ziels (G-Goal) und Möglichkeiten zum Realtitätscheck kennen gelernt (R-Reality).

Jetzt, wo Du Dir über Deine aktuelle Lage beziehungsweise Deiner derzeitigen Wirklichkeit bewusst bist und Du Deine Gründe dafür, etwas ändern zu wollen genauer erforscht hast, ist es an der Zeit Deine Handlungsoptionen zu betrachten. Das heißt die Möglichkeiten zu analysieren, die Dir zur Umsetzung Deines Ziels zur Verfügung stehen.


Welche Alternativen hast du?
Wie sähe eine Liste deiner Handlungsoptionen aus?


Beim Finden alternativer Handlungsmöglichkeiten solltest Du Deinen Fokus zunächst nicht auf die Durchführbarkeit beziehungsweise die Realitätsnähe der einzelnen Option setzten, sondern Dir selbst erlauben, Deinen Ideen zunächst einmal unbewertet freien Lauf zu lassen. Schränkst Du Dich von Anfang an ein, kann es sein, dass Du durch Dein verkleinertes Blickfeld wichtige Optionen übersiehst.

KEIN RICHTIG UND FALSCH

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Halte am besten jede noch so kleine, wohlmöglich auch absurde Idee, schriftlich fest. Vielleicht hilft Dir bei diesem Schritt auch ein Brainstorming mit Deinen Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern. Jede Person hat einen unterschiedlichen Blickwinkel auf die subjektive Realität, daher kann es gut sein, dass im Austausch mit Anderen noch viele weitere Handlungsoptionen sich zeigen. So kann Dir beispielsweise ein Gespräch mit einem kompetenten Mentalcoach einen objektiveren Blickwinkel auf deine Situation eröffnen.

ÖFFNE DEN BLICK FÜR (VERSTECKTE) OPTIONEN

Gerade im Rahmen einer Problembewältigung kann im ersten Moment ein Gefühl von Überforderung mit der Situation da sein. Die eigenen Handlungsalternativen sind in solch einem Zustand zunächst schwer wahrnehmbar – Du siehst dann quasi „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr“ und verfällst in eine Art Schockstarre.

Insbesondere in solchen Situationen ist es umso wichtiger, Deine Optionen und Alternativen zu reflektieren. Es gibt immer eine Möglichkeit zur Handlung! Und wenn es Alternative A und B gibt, wird es auch noch Alternative C, D und E geben. Es bedarf eben nur Offenheit, und auch die Bereitschaft, einmal über den Tellerrand hinaus zu blicken, um sie auch zu sehen.

Nach dem Brainstorming geht es im nächsten Schritt um die Abwägung der gesammelten Optionen, um schlussendlich eine Entscheidung zu treffen. Hierbei kannst Du eine klassische Pro- und Kontraliste aufzustellen:


Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Optionen?

Wie einfach oder schwierig sind die einzelnen Optionen für Dich?


Haben manche Optionen vielleicht unerwünschte Nebeneffekte auf Dich und/oder Deine Umwelt?


Wie würdest Du mit diesen Nebeneffekten umgehen?


Welche Option bietet Dir die größte Befriedigung?


Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du bei der ein oder anderen Option auch schon beim „drüber Dachdenken“ ein mulmiges Gefühl verspüren wirst. Versuche hierbei zu differenzieren, woher dieses Unwohlgefühl kommt. Fühlst Du Dich dabei lediglich unwohl, weil es eine neue, bisher noch nicht erprobte Handlungsoption ist?
Oder aber, weil du merkst, dass diese Alternative gegen Deine inneren Prinzipien geht und/oder womöglich für Dich persönlich ein zu hohes Risiko mit sich bringt?

Prinzipiell gilt es eine Option zu finden, bei der Du ein gutes Gefühl verspürst und, der Du vertraust, dass sie Dich bestmöglich zu einem Ziel führen wird. Gehst Du mit einem negativen Grundgefühl in die Handlungsumsetzung, wird es dir umso schwerer fallen auch tatsächlich mit der Handlung zu beginnen. Demhingegen kannst du aus einem Vertrauen gegenüber deiner Handlungsoption die Motivation schöpfen, die du zu deren Umsetzung benötigst.


Also – fühle noch mal nach: Was sagt Dein Körper? Was sagt Dein Bauchgefühl?


Lass mich gerne an der Entdeckung Deiner Handlungsoptionen hier in den Kommentaren oder auf Instagram teilhaben!

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Quellen

Drath, K. (2012). Coaching und seine Wurzeln: erfolgreiche Interventionen und ihre Ursprünge (Vol. 1338). Haufe-Lexware.

Whitmore, J. (2014). Coaching for performance: Potenziale erkennen und Ziele erreichen. Junfermann Verlag GmbH.

Fotos von unsplash

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