Motivation stärken

Wie im letzten Artikel angedeutet, kommt hier nun ein weiterer Beitrag zum Thema Motivation!

Motivation ist essenziell, um unsere Ziele zu erreichen. Vergleichbar ist sie etwa mit dem Treibstoff beim Auto. Ohne geht’s nicht. Ohne kommen wir nicht vom Fleck.
– Außer vielleicht durch Zufall. Allerdings ist in diesem Fall unwahrscheinlich, dass wir uns auch in die richtige Richtung bewegen…

Ziel-gerichtet Motivation aufzubauen ist Inhalt dieses Artikels.

Motivation hat etwas mit Bewegung zu tun. Ähnlich wie im letzten Artikel zum Thema Veränderungen beschrieben, ist alles im Leben und in uns stetig in Veränderung. Nichts ist statisch. Das liegt in der Natur alles Lebendigen.

Motivation ist grundlegend für ZIEL-gerichtete Veränderung. Denn es wäre fatal, sich mit voller Geschwindigkeit an ein Ziel zu bewegen, welches man eigentlich gar nicht erreichen möchte.

Viele unserer Ziele sind aber genau solche: Nicht unsere eigenen. Die Motivation, also der Antrieb, diese fremden Ziele zu erreichen, ist eine Motivation von außen. Also extrinsisch.

 

Extrinsische Motivation

Wenn Du Dich in eine Richtung bewegst, die entgegen Deinem innerem Kompass steht, dann befindest Du Dich in extrinsischer Motivation. Man könnte fragen: „Ist das so schlimm?“

Die Antwort ist eindeutig „Ja!“.

Auch wenn Anerkennung von außen, also von den Eltern, von Freunden oder dem Vorgesetzten erst einmal ein angenehmer Nebeneffekt der äußerlich orientierten Ziele sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dich diese Ziele nachhaltig glücklich machen, sehr klein. Es gibt womöglich Fälle, in denen das zutrifft, und noch zahlreiche mehr, in denen Menschen sich einreden, es mache sie glücklich. Doch ich denke die Wahrheit dabei sieht überwiegend anders aus.


Ziele, die Du nicht für Dich selbst, sondern ausschließlich für andere verolgst, werden Dich nicht glücklich machen.

Und mit der Zeit immer weniger…


 

An dieser Stelle kann ich deshalb nur noch einmal betonen, wie wichtig es ist, dem eigenen inneren Kompass, der inneren Stimme zu lauschen, um auszuloten, in welche Richtung die Reise denn eigentlich gehen soll.

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Den Kompass ausrichten

Ist die Richtung ausgelotet, wird Dir nach und nach klarer werden, wo Dein Ziel liegt, und wie es aussieht.

Und hier sind wir auch wieder beim Punkt Visualisierung. Durch die Visualisierung mit allen Sinnen können wir positive Emotionen abrufen.

Freude, Vorfreude, Hoffnung… Und dies wird auch unter anderem Mut, Energie und Willenskraft freisetzen. Dass Motivation sich quasi wie von selbst hieraus speisen kann, brauche ich wohl nicht extra zu benennen.

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Rückblick

Sicherlich kann es auch hilfreich sein, zumindest anfangs noch einmal einen Blick in den Rückspiegel zu werfen, um sich bewusst zu machen, weshalb der momentane Zustand nicht (mehr) mit Dir selbst übereinstimmt.

  •    Warum bist du derzeit unzufrieden? 
  •    Was genau stört Dich an der jetzigen Situation?
  •    Was erhoffst Du Dir von einer Veränderung ganz konkret?

 

Die Antworten auf diese Fragen werden Dir wahrscheinlich helfen, dein Ziel noch genauer auszumalen. (Ich würde empfehlen, alle diese Dinge in ein kleines, hübsches Notizbuch aufzuschreiben ;))

 

Intrinsische Motivation

Deine eigenen Ziele auszumachen ist der erste Schritt, um intrinsische Motivation zu erschaffen.


Das Wort „erschaffen“ finde ich an dieser Stelle besonders treffend, denn Motivation immer wieder selbst zu erzeugen, ist in meinen Augen ähnlich, wie ein künstlerischer Akt…


 

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Der erste Schritt ist also getan. Und der erste Schritt ist ohne Frage wichtig!

Wenn da nicht noch der Faktor Zeit wäre, die die Umsetzung allzu häufig scheitern lässt.

Der Alltag lässt „keine Zeit“, sich mit der Umsetzung der Veränderung auseinander zu setzen. Der Erfolg stellt sich „nicht schnell genug“ ein. Andere stellen Deine Ziele in Frage; nach dem Motto „Das macht doch aber jeder so.“, „Sind das nicht übertriebene Ansprüche?“, oder sogar Sätzen wie, „Das schaffst du doch sowieso nie!“. Ja, solche Reaktionen können schon entmutigend wirken, keine Frage.

Bei Entmutigung kommen wir schnell in Gefühle, wie Frustration, Enttäuschung, kurzum in die Angst, zu Scheitern. Und diese Angst wirkt wie schwere Ketten, die uns lähmen und im schlimmsten Fall resignieren lassen, weil wir denken, wir stehen vor einer unerfüllbaren Aufgabe…


Wo ist aber plötzlich der Mut, die Energie und die Willenskraft vom Anfang hin?


 

Ja, jetzt kommt der schwere Teil der Aufgabe. Die Motivation immer wieder neu aufbauen!

Dranbleiben, sich selbst in den Hintern treten – weitermachen! Auch gegen die Stimmen der anderen. Gegen Deine eigene innere, kritische Stimme, die Dir Zweifel einpflanzen möchte, ob Du überhaupt in der Lage bist, das Ziel zu erreichen. Entgegen den Befürchtungen und der Angst davor, sich eingestehen zu müssen, am Ende vielleicht versagt zu haben.

 

1. Du könntest scheitern. Genauso gut kannst Du aber auch Erfolg haben!

Klar könntest Du scheitern. Das ist möglich. Und sobald der Gedanke ans Scheitern in Deinem Kopf ist, rückt dieses Szenario sogar in unmittelbare Nähe.

Gedanken „wegmachen“ funktioniert schlecht. Frage Dich daher lieber, woher Dein Zweifel kommt; worin er begründet liegt. Sind diese Zweifel denn wirklich begründet? Welche Argumente bringt Dein innerer Zweifler oder aber die Personen um Dich herum an? Und wie wahrscheinlich ist es tatsächlich, dass diese Möglichkeiten eintreten?

Gibt es wirklich niemanden, der Dein Ziel schon erreicht hat? Ist es wirklich absolut unmöglich?

Oder kannst Du Dir vorstellen, dass es zumindest die Möglichkeit gibt, Dein Ziel zu erreichen? Ja?

Dann besteht keine Frage mehr: Bleib‘ dran!

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2. Finde den letzten Punkt, an dem Du noch voller Motivation & Tatendrang warst!

Manchmal können scheinbar belanglose Situationen uns emotional merklich beeinflussen, auch wenn das Gefühl selbst dabei diffus bleibt. Sei es ein Kommentar vom Kollegen, ein seltsamer Blick auf der Straße oder ein kleiner, eigentlich unbedeutender Misserfolg in einem anderen Bereich. Es macht sich ein ungutes Gefühl breit, welches den Zweifeln wieder Raum bietet. Das Selbstbewusstsein ist in solchen Momenten angekratzt und das raubt Energie!

Lege in solch einem Moment einen Stop ein. Setze Dich hin und überlege, an welchem Punkt das gute Gefühl, deine Energie und Motivation verloren gegangen sind. Versuche, Dich wieder in die Situation davor hinein zu versetzen und an genau diesem Punkt gefühlsmäßig anzuknüpfen! Dazu gehört auch, das ungute Gefühl zu hinterfragen und, wenn sich heraus stellt, dass es nicht wirklich gerechtfertigt ist, abzuschütteln!

Unterstütze dies am besten, indem Du einen Motivations-Trigger anwendest! (siehe nächster Punkt)

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3. Nutze Deine persönlichen Motivations-Trigger!

Alles, was Dich motiviert, ist erlaubt. Auch wenn es seltsam oder ungewöhnlich in den Augen anderer ist. Setze gezielt Dinge ein, die Dich in einen großartigen emotionalen Zustand versetzen!


Wenn Du Dich großartig fühlst, und Du Dein Ziel visualisierst, wirst Du nur so vor Energie und Tatendrang sprühen!


Was ich dabei als wunderbar hilfreich empfinde ist zum Beispiel Musik! Auch ein bestimmtes Bild, ein Spruch, eine Erinnerung, die Erfolgsgeschichte einer Person, die das gleiche Ziel bereits erreicht hat, oder aber auch deine eigenen Erfolge in der Vergangenheit können Dir helfen, Deine innere Motivationsquelle wiederzufinden!

Und nicht umsonst sagt man „in der Ruhe liegt die Kraft“. Auch Meditation, wozu das achtsame Erleben der Natur, das Beobachten Deines Atems oder eine Yogaübung zählen, kann helfen, neue Energie und Motivation für Dein Ziel aufzubauen.

 

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Auf den „chronischen Zeitmangel“ und den nicht schnell genug eintretenden Erfolg, welche oftmals Gründe sind, weshalb Ziele scheitern, gehe ich bewusst nicht ausführlich ein.

Ich denke, wenn ein Ziel wirklich wichtig genug ist, und die Prioriäten dementsprechend gesetzt werden, findet sich die Zeit. Womöglich müssen die Prioritäten ordentlich umgekrempelt werden – aber wenn Dein Ziel Dir dies wert ist, wirst Du es machen, wenn es an der Zeit ist.


 

Und gegen den manchmal nur langsam eintretenden Erfolg hilft auch nur eines:

Immer wieder neu motivieren!

Das „Immer-wieder-weitermachen“ ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Öfter wieder Anfangen, als Aufgeben.

Weil Du weißt, dass Dein Ziel es wert ist!

 

 

Ich hoffe, die Tipps können Dir helfen, voller ENERGIE, und vor allem FREUDE an Deine Ziele heran zu gehen… und den Weg dahin auch noch zu GENIEßEN! 😉

 

Elina

Autor: Elina Herrmann

Mein Name ist Elina Herrmann. Ich lebe in Berlin und liebe die Natur, gutes Essen und Fitness. In meinem Blog "Great Life Nutrition" schreibe ich meine Gedanken zu den facettenreichen Zusammenhängen zwischen Ernährung und ganzheitlichem Wohlbefinden auf. Aus gegebenem Anlass kommt jetzt noch der Reiseblog "Two_In_Peru" dazu. Viel Freude beim Lesen!

2 Kommentare zu „Motivation stärken“

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