Über den Wert von Ritualen

Soulfood: Futter für die Seele

Kommen wir nun zum ersten Mal wirklich zum Thema „Soulfood“, also zu dem, was unser Wohlbefinden aus ganzheitlicher Sicht steigert.

Die physische Ernährung legt natürlich den Grundstein zum einem guten Funktionieren aller Stoffwechsel- und damit auch biochemischen Prozesse in unserem Neurotransmitter- und Hormonhaushalt.

Allerdings ist auch das nicht alles. In den vergangenen Tagen wurde mir selbst wieder einmal der Wert zweier Dinge bewusst: Ziele und Rituale.

Für mich persönlich sind Ziele im Leben unglaublich wichtig. Ich denke es gibt außer mir viele Personen, die viel vom Ziel-Kompass für jeden Tag profitieren.

Ein grundsätzlicher gedanklicher Leitfaden dabei kann der Versuch sein, sich von starren, gesellschaftlich geprägten Glaubenssätzen frei zu machen – sofern sie bewusst sind. Und Letzteres gelingt vermutlich nur in einem Bruchteil der Fälle tatsächlich. Aber dennoch. Übung macht den Meister – so sagt das altdeutsche Sprichwort.

Ich versuche, meine Ziele aus dem Bauchgefühl heraus zu benennen und diesen Impulsen so gut ich kann, zu folgen. Unter anderem ist dieser Blog aus so einem Bauchgefühl heraus entstanden. Und ich denke es war eine gute Entscheidung, dem zu folgen.

Es ist natürlich nicht immer einfach dem Bauchgefühl, der Intuition zu folgen, denn schnell stellt sich der Kopf ein mit seinen Bedenken, Sorgen und Befürchtungen, welche sich letztlich in – negativen – Glaubenssätzen manifestieren. Diese immer wieder zu hinterfragen ist in meinen Augen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem glücklich(er)en Leben.

Ist der innere Kompass ausgerichtet, also der Fokus in dem, was ich tue festgelegt, dann gilt es natürlich, an der Erreichung der Ziele näher zu kommen. Alles andere führt nur zu Frustration und Resignation. Es heißt also: Dranbleiben! Also auf dem Weg vorankommen! Dies erfordert zum einen natürlich das Wissen darüber, warum ich mich überhaupt in diese Richtung bewegen möchte. Bestenfalls weiß ich das, sobald ich meine Ziele formuliere. Doch immer gibt es Ereignisse, die einen Schritt zurückführen; die es schwer machen, die anfängliche Motivation weiterhin aufrecht zu erhalten. Hierüber helfen Rituale hinweg. Ein anderes Wort für Rituale könnte auch positive Gewohnheit sein.

Eine Gewohnheit hat es an sich, dass sie größtenteils automatisiert abläuft. Ich muss nicht erst großartig darüber nachdenken, was ich als nächstes tue – die Gewohnheit wird durch eine Situation oder eine Handlung eingeleitet und läuft dann „wie von selbst“ ab. Und sie kann zu meinen persönlichen Gunsten oder Ungunsten sein. Sie trägt entweder dazu bei, dass ich meinen Zielen näher komme – oder dass ich mich von ihnen entferne!

Wenn ich mir angewöhnt habe, bei einem Rückschritt mein Ziel aufzugeben, dann werde ich wohl nie dort ankommen, wo ich eigentlich hinmöchte. Wenn ich mir allerdings angewöhnt habe, jeden Tag an meinem Ziel zu arbeiten, also immer eine Kleinigkeit zu tun, ihm näher zu kommen – egal, ob direkt Resultate folgen – dann werde ich früher oder später IMMER vorankommen. Denn ich habe den längeren Atem, die nötige Geduld, das Durchhaltevermögen.

So können Rituale also als positive Gewohnheiten betrachtet werden, die es mir erleichtern, an meinen Zielen festzuhalten, auf dem richtigen Weg zu bleiben; auch wenn ich dafür Durchhaltevermögen und Ausdauer benötige.

Wir haben die Wahl!

Positive oder negative Gewohnheiten übernehmen wir zum Teil von unserer Umwelt – von unseren Eltern, von unseren Freunden oder auch vom gesellschaftlichen Umfeld. Das Tolle ist aber: Wir haben die Wahl! Wir können jederzeit entscheiden, welche Gewohnheiten wir als positiv und hilfreich für uns persönlich erachten, und welche uns langfristig eher schaden. Wenn uns Gewohnheiten schaden, haben wir das Recht und die Freiheit, von ihnen abzulassen!

Und wir haben die Wahl, auf schädliche Gewohnheiten zu verzichten und sie durch positive, hilfreiche und zielführende Gewohnheiten zu ersetzen!

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Wenn wir gezielt Rituale schaffen, die uns gut tun, werden sie uns immer eher in Richtung unserer Ziele bringen.

Und es müssen keine komplizierten Dinge sein, die wir zu unseren Ritualen machen: Bereits kleine Veränderungen, „Mini-Rituale“, die unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele gut tun, bringen uns langfristig zu mehr Gesundheit, mehr Wissen und mehr Energie!

Und diese Dinge sind die Schätze des Lebens, die als Grundstein für ein erfüllendes und glückliches Leben dienen!

Wie könnten solche „Mini-Rituale“, die mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Energie schenken nun also aussehen?

Beispiele:

  • Ein morgendlicher Power-Drink, der meinen Körper mit Energie und Vitaminen versorgt, anstatt gleich zuckerreichen Saft oder Kaffee auf nüchternen Magen in den Körper zu schütten.
  • Anstatt abends eine Stunde vor dem Fernseher zu sitzen, ein Buch lesen, was mein Wissen erweitert, wird mir bei weitem mehr Gutes tun, als mir irgendwelche Nonsense-Verdummungs-Sendungen im Fernsehen rein zu ziehen.
  • Anstelle von negativen Nachrichten am Morgen im Radio einen inspirierenden Podcast zu hören, während ich mich für den Tag fertig mache, um mit mehr Positivität in den Tag zu starten.
  • Anstatt mir mit knurrendem Magen in der Mittagspause eine Currywurst beim Stand um die Ecke zu holen, mir angewöhnen, eine Box voller Gemüse und Obst mitzunehmen, um meinen Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

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  • Am Morgen zwanzig Minuten eher Aufstehen, um ein paar Minuten zu meditieren oder Yoga zu machen, um voller Ruhe, anstatt abgehetzt und gestresst in den Tag zu starten.

…es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Alte Gewohnheiten hinterfragen

Als erster Schritt für jegliche Veränderung gehört natürlich dazu, sich selbst auch einmal kritisch hinterfragen zu können: „Tut mir das wirklich gut?“, „Was macht dieses Verhalten, diese Gewohnheit langfristig mit mir?“. Und sich diese Fragen auch ehrlich zu beantworten.

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Mich selbst ehrlich zu hinterfragen, ob meine Gewohnheiten meinen inneren Bedürfnissen entsprechen und mich meinen Zielen näherbringen ist der erste Schritt zur Veränderung.

Die Ehrlichkeit ist dabei der erste Schritt zu einem Leben, für das ich selber Verantwortung übernehme. Verantwortung bedeutet mehr Selbstbestimmtheit und somit wieder einen Schritt in Richtung eigener Erfüllung und persönliches Lebensglück.

Viel Erfolg und vor allem Freude wünsche ich Dir dabei bei der Umsetzung positiver und hilfreicher Rituale!

Elina

Autor: Elina Herrmann

Mein Name ist Elina Herrmann. Ich lebe in Berlin und liebe die Natur, gutes Essen und Fitness. In meinem Blog "Great Life Nutrition" schreibe ich meine Gedanken zu den facettenreichen Zusammenhängen zwischen Ernährung und ganzheitlichem Wohlbefinden auf. Aus gegebenem Anlass kommt jetzt noch der Reiseblog "Two_In_Peru" dazu. Viel Freude beim Lesen!

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